Historische Romane

Nachdem es hier unlängst um alternative und kontrafaktische Geschichte ging, nun etwas zu einem benachbarten Gebiet. Die heute sehr beliebten Historischen Romane erzählen Geschichten zu/vor der Geschichte, bringen Erzählungen vor historischer Kulisse. Die meisten Romane spielen vor irgendeinem historischen Hintergrund, die Beschreibung dieses Hintergrunds bzw. die Ausrichtung der Handlung daran ist ein Merkmal des Historienromans. Im Unterschied zu den Geschichtsfiktion-Genres wird die Geschichte hier nicht umgeschrieben und bleibt eher im Hintergrund (die Zeit kann aber genauso ausführlich geschildert werden wie die Handlung), während fiktive Personen im Vordergrund stehen. Die betreffende Epoche kann eine mehr oder weniger detailliert dargestellte Kulisse zu der Handlung sein oder aber sich mit ihr „verbinden“, dabei werden historische Fakten auch schon mal aufgeweicht. Das Romanelement mit erfundenen Personen und Ereignissen ist unabdingbar; in der Regel wird eine Epoche behandelt, die der Autor nicht selbst erlebt hat. Die Anfänge des Genres liegen im 19. Jahrhundert, etwa bei der Deutschen Benedikte Naubert, auch wenns Vorläufer gibt, wie die antiken und mittelalterlichen Alexander-Romane (romanhafte Biografien Alexanders d. Gr.) oder manche von Xenophons Schriften. Naubert beeinflusste den Schotten Walter Scott, der das Genre prägte; in dessen Romanen werden Nebenpersonen der Geschichte zu Hauptpersonen.

Sich in eine andere Zeit, an einen anderen Ort hineinzuphantasieren ist ein Ansatz bei historischen Romanen (h. R). Es kann aber auch darum gehen, die Geschichtsschreibung in Frage zu stellen oder historischen Stoff zu vermitteln. Manchmal geht es bei h. R. um die Gegenwart, die zeitliche/räumliche Versetzung hat dann den Zweck, der Zensur auszuweichen oder rigiden politischen oder rechtlichen Hindernissen. Gegenwärtige Verhältnisse, die den Autor beschäftigen, spiegeln sich aber  immer irgendwie in seinen Geschichten wieder. H. R. können viel Aufschluss über die Geschichtsauffassung (das Verständnis vom Ablauf der Geschichte) des Autors und seiner erweiterten Umwelt geben; auch über diesbezügliche nationale Befindlichkeiten. Der ungarische Marxist Georg Lukacs, Philosoph und Literaturwissenschafter, schrieb über den historischen Roman, das im Zuge der Französischen Revolution entstandene Geschichtsbewusstsein habe die Grundlage für diesen gelegt. So habe sich Walter Scott vorwiegend mit neuzeitlichen Veränderungen in Schottland beschäftigt und die menschliche Gesellschaft als offen für einschneidenden Wandel dargestellt. Roman-Charaktere und ihre Auseinandersetzungen stehen oft für Konflikte der betreffenden Zeit.

„Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi (hatte in seiner Verwandtschaft zwei Alexejs, die ebenfalls in diesem Genre schrieben) ist noch immer einer der bedeutendsten historischen Romane. Er schildert russische Geschichte und Gesellschaft von 1805 bis 1812, vor dem Hintergrund der russischen Involvierung in die Koalitionskriege gegen das revolutionäre/napoleonische Frankreich, eine Zeit, die Tolstoi nicht erlebt hat. Es gibt zahlreiche Handlungsstränge und Hauptpersonen, im Mittelpunkt steht die russische Oberschicht. Diese war unter der absolutistischen Zaren-Herrschaft mit viel Macht ausgestattet und Nutzniesser, hatte aber andererseits viele Kontakte nach Westeuropa und oft auch Sympathie für den Wandel, der sich dort infolge der Französischen Revolution entwickelte. Der französische Russland-Feldzug unter Napoleon Bonaparte 1812 bildet so etwas wie den Höhepunkt; der Roman hat erst den Grundstein für eine historiografische Aufarbeitung dieser Ereignisse gelegt! Nach dem Durchbruch bei Borodino drangen die Franzosen (mit vielen Freiwilligen aber auch Rekrutierten aus diversen Teilen Europas) nach Moskau vor. Tolstoi schildert ausführlich wie Generalfeldmarschall Kutusow (eine der realen Personen, die in dem Roman eine Rolle spielen) die Stadt den Eindringlingen überliess, die sich daraufhin verlustreich zurückzogen. Der Krieg gegen die Franzosen verstärkte bei den Hauptpersonen aus dem Adel, die vielfach als Offiziere daran teilnahmen, Ungereimtheiten in ihrem Weltbild, etwa durch die Begegnung mit Angehörigen aus der Unterschicht. Das Werk enthält viele historische, militärtheoretische, philosophische Überlegungen. Es schliesst mit der Wiederherstellung der alten Ordnung nach dem Krieg. Es gibt verschiedene Übersetzungen und Verarbeitungen von dem Roman.

Auch Victor Hugos „Glöckner von Notre-Dame“ beinhaltet mehrere Handlungsstränge (die nach und nach ineinanderfliessen), es zeichnet ein vielseitiges Bild des französischen Spätmittelalters mit all seinen Bevölkerungsschichten. Die Geschichte vom missgestalteten Glöckner Quasimodo ist nur einer dieser Stränge, steht aber im Mittelpunkt mehrerer Verfilmungen; auch der deutsche oder der englische Titel des Romans reduziert ihn darauf – der französische Originaltitel lautet umfassender „Notre-Dame de Paris“. Das Buch hatte u.a. auf die Neugotik-Architektur fördernden Einfluss.

Felix Dahn schrieb in seinem 1876 veröffentlichten „Kampf um Rom“ über den Kampf zwischen Ost-Goten und Ost-Römern um die Herrschaft in Italien im frühen Mittelalter, brachte tatsächliche Geschichte, mit einigen Abweichungen, in Romanform; die damals frische Gründung des Deutschen Reichs und die völkischen Perspektiven des 19. Jahrhunderts bestimmten die Geschichtsinterpretation Dahns.

Alfred de Vigny stammte aus einer durch Französischen Revolution „geschädigten“ Adelsfamilie, war mit Ludwig XVIII. während Napoleons 100 Tage im Exil, griff auch danach mehr oder weniger in die französische Geschichte ein bzw. war nahe an ihr. Er äusserte durch seine h. R. sehr klar sein Geschichtsverständnis bzw. seine politische Meinung: die absolute Königsherrschaft lehnte er ab, weil sie  zur Revolution geführt hat; dem Adel stand stand ihm zufolge aber eine privilegierte bzw. führende Rolle zu. De Vigny lehnte Scott als „leicht“ bzw. unhistorisch ab, bei ihm stehen historische Figuren im Mittelpunkt, etwa der Höfling (z. Zt. Ludwigs XIII.) Cinq-Mars in dem nach ihm benannten Roman, der gegen Kardinal Richelieu intrigierte. Zu De Vignys festen Auffassungen von h. R. gehörte, dass darin historische Fakten gedeutet werden.

Aus dem 19. Jahrhundert sind weiters nennenswert: J.F. Cooper mit den „Lederstrumpf“-Geschichten, die die Ausbreitung der USA behandeln; der Roman des Amerikaners Lew Wallace über den Juden „Ben Hur“, der seinen Widerstand gegen die römische Herrschaft über Judäa zugunsten des Christentums aufgibt, mit historischen Ungenauigkeiten; Alexandre Dumas‘ Geschichten über die 3 Musketiere oder den Mann mit der eiserner Maske; „Die Chouans, oder die Bretagne im Jahre 1799“ von Honore de Balzac, über die  Chouannerie, den monarchistischen Aufstand gegen die Republik in West-Frankreich; einzelne Romane von Flaubert oder Dickens.

Der Spanier Rafael Chirbes schreibt meist über die Franco-Zeit und Transición zur Demokratie, eine Zeit also, die er grossteils selbst erlebt hatte. Im „Fall von Madrid“ (2000) gehts um den Todestag des „Caudillo“, in „Langer Marsch“ um die fast 4 Jahrzehnten die er Spanien prägte, „Alte Freunde“ zieht Bilanz über den Übergang.

Henryk Sienkiewicz hat in seinen historischen Romanen polnische Geschichte verarbeitet, Sigrid Undset norwegische. In Sadeq Hedayats „Parvin, Tochter von Sasan“ geht es um fiktive Figuren vor dem Hintergrund der Niederlage des sasanidischen Perserreichs und um lokalen Widerstand gegen die arabischen Eroberer. Bei Lion Feuchtwanger gehts meist um jüdische Themen, etwa in „Jud Süss“. Sofi Oksanen, finnische Autorin mit teilweise estnischer Herkunft, schreibt Romane die sich um historische Themen drehen, nahe am h. R. sind, um den Kampf der Finnen und Esten um Selbstständigkeit, Russen sind immer die Gegner, bei ihr auch im aktuellen Kontext, wie ihre Stellungnahme gegen Putin zeigen.

Umberto Eco hat mit dem verfilmten „Name der Rose“ (wie auch mit dem „Focaultschen Pendel“) einen Mix aus verschiedenen Genres abgeliefert: äusserlich ein historischer Kriminalroman (mit einem Epochenporträt des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten, z.B. dem zwischen Kaiser und Papst), hat er auch etwas von einem Schlüsselroman (enthält viele Anspielungen auf das Italien der 1970er-Jahre, mit Aldo Moro im Zentrum) und enthält in seinen tieferen Schichten einen philosophischen Essay, eine Einführung in die Semiotik und einen literarischen Anspielungskosmos. Der Roman (im Rahmen wird die Geschichte als Nacherzählung einer verlorenen alten Handschrift ausgegeben) spielt 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei, in der sich Morde ereignen. William von Baskerville, der etwas von Sherlock Holmes hat, und sein Novize Adson, werden zur Aufklärung dieser Verbrechen gerufen, soweit der erzählerische Hauptstrang des Romans. In den Nebenlinien gibt es u.a. eine Liebesgeschichte zwischen Adson und einem namenlosen Bauernmädchen, ein Eingreifen der Inquisition und eben zahlreiche Betrachtungen und Anspielungen. „Der Name der Rose“ ist nach strenger Auslegung kein historischer Roman: Der Inquisitor Bernard(o) Gui und andere Personen, die echt existierten, greifen in die Geschichte ein; einige historische Fakten wurden verändert, v.a. existiert im Roman ein vermisster Teil in Aristoteles‘ „Poetik“, der die Komödie behandelt, in einem versteckten Teil der Kloster-Bibliothek; die Mordserie ist eng damit verbunden, der Text verbrennt am Schluss.

James Clavell war im 2. WK als britischer Soldat in japanischer Kriegsgefangenschaft, wurde Autor, schrieb 1975 den historischen Roman „Shogun“ (Japan um 1600, Engländer mit niederländischem Schiff, Portugiesen dort Konkurrenten, Vorbild William Adams, der unter dem Shogun von Tokugawa Einfluss errang); die Geschichte wurde bekanntlich verfilmt, 1980, als Mini-Serie, von NBC und Paramount in Zusammenarbeit mit japanischen Studios. Die Darstellung japanischer Kultur darin hatten grosse Wirkung.

„Hundert Jahre Einsamkeit“ des gerade verstorbenen Gabriel Garcia-Marquez begleitet sechs Generationen der Familie Buendía und hundert Jahre wirklichen Lebens in der fiktiven Welt von Macondo, wobei der chronologische Ablauf erst allmählich erkennbar wird. Die Handlung des Buches gilt Vielen als eine Allegorie auf die Geschichte Lateinamerikas. Die Geschichte eines Milieus, eines Landes bzw. einer Region anhand mehrerer Generationen einer Familie zu erzählen kommt öfter vor in dem Genre, auch bei J.A. Michener etwa.

Noah Gordon schrieb z.B. „Medicus“, das von einem jungen Engländer handelt, der sich im Mittelalter in den Orient aufmacht, um bei Avicenna Medizin zu studieren. Während er zum Arzt ausgebildet wird, bricht nicht nur die Pest aus, es entzündet sich auch ein Glaubenskrieg zwischen Fundamentalisten und den aufgeklärten Intellektuellen Persiens, der die Mediziner in Gefahr bringt. Die Handlung ist umrahmt mit detaillierten Darstellungen der mittelalterlichen Gesellschaften von England bis Persien. Gordon stellt u.a. die Medizin im damaligen Orient der im Okzident gegenüber; in Europa gab es damals hauptsächlich Kräutermedizin, ein Gespräch zwischen Arzt und Patient war die Ausnahme, Operieren war ausgelagert. Ein Bestseller in 1980ern, löste der Roman einen Mittelalter-Historien-Boom aus, wurde kürzlich verfilmt.

Bernard Cornwell schreibt eine Roman-Serie über einen britischen Soldaten in den Napoleonischen Kriegen und andere leicht bekömmliche h. R. Der Kunsthistoriker „Philipp Vandenberg“ schrieb historische Sachbücher, dann historische Romane und Romane mit historischen Inhalten/Elementen, mit genau recherchierten und wiedergegebenen Details. John Jakes schrieb einige historische Romane, die sich um US-amerikanische Geschichte drehen, „North and South“ (dt. „Fackeln im Sturm“) vor dem Sezessionskrieg wurde als TV-Serie verfilmt. Erfolgreiche gegenwärtige deutsche Autorinnen h. R. sind Sabine Ebert, Rebecca Gablé (schreibt mehr Historie als Roman; im MA) oder Sarah Lark (die unter anderen Pseudonymen auch anderes schreibt). George Leonardos hat u.a. über Byzanz zur Zeit der Palaiologen-Dynastie geschrieben. Auch von Orhan Pamuk gibts den einen oder anderen h. R.

Subgenres sind hier historische Kriminalgeschichten (Sherlock Holmes!, eine der bedeutendsten literarischen Figuren, A. C. Doyle soll als Vorbild einen Arzt gehabt haben; oder jene von Volker Kutscher, der die Handlung im Berlin der Weimarer Republik platziert), Liebesromane („Vom Winde verweht“, Margaret Mitchell), Abenteuer-/Kriegsromane (z.B. die „Sandokan“-Reihe von E. Salgari); pseudo-historische Geschichten wie das Wildwest-Genre werden nicht dazu gezählt. Es gibt Romanbiografien die h.R. sein können. Sylvie Ouellette brachte z.B. 2012 „Le Secret du Docteur Barry“ raus, über James Barry/ Miranda Stuart (1795-1865), aus Irland, Arzt in der britischen Armee, mit ihr in Indien und Südafrika, angeblich eine Art Florence Nightingale/Agnes Bojaxhiu, erwachsenes Leben als Mann, wahres Geschlecht unbekannt. Es wird weitgehend vermutet, dass Barry eine Frau war, die sich für ein Leben als Mann entschied, um an der Universität aufgenommen zu werden und seine/ihre gewählte Karriere als Arzt und Chirurg verfolgen zu können; „Der Traum des Kelten“ von Vargas-Llosa ist auch so etwas wie eine Biografie im Kleid eines Romans; er schrieb auch einen h. R. über den Canudos-Krieg in Brasilien. Die Biografien wie der von S. Zweig über Marie Antoinette oder Laurent Binet über Heinrich Himmler („HHhH“) sind keine, da Romanelemente fehlen. Bei autobiografischen Romanen und Erfahrungsberichten wie „Jenseits von Afrika“ von Blixen fehlen diese ebenso (wie auch die zeitliche Distanz). Robert Graves schrieb eine Pseudo-Autobiografie des römischen Kaisers Claudius, schrieb dabei Fakten um, aus Unkenntnis oder aus künstlerischer Freiheit.

Zeitgeschichtliche Romane, in denen die Handlung also in einem zeitgeschichtlichen Rahmen spielt, sind eher Sub- als verwandetes Genre. Hier ist oft eine Nähe zum Politischen Roman da („Onkel Toms Hütte“ gehört eher dorthin) oder zum Tatsachenroman (die „40 Tage des Musa Dag“ von Werfel sind eher das). Beispiele dafür sind „Die Blechtrommel“ von Grass, „Exodus“ von Uris, mehrere Romane des Afghanen Khaled Hosseini (z.T. mit autobiografischem Charakter), „Stadt des Goldes“ von Norman Ohler, „Der Schakal“ und andere von Forsyth (die aber auch zu einem der beiden benachbarten Genres gezählt werden könnten), die „Atemschaukel“ von Herta Müller, „Der Colonel“ von Dowlatabadi, Eduardo Mendozas Romane, „Auf fremder Erde“ von Eduardo Quiroga über den Falklands-/Malvinaskrieg oder „Der Omega-Punkt“ von Don DeLillo (der Irak-Krieg bzw. seine Neocon-Initiatoren sind darin aber evtl. Kulisse/Metapher für Grösseres). Oder die Geschichten von Tom Clancy; der war Historiker und strammer USA-Republikaner, so sehen seine Romane aus, die vor zeithistorischem Hintergrund spielen und als Form von H.R. aufgefasst werden können, aber auch als Politische Fiktion, Alternativgeschichte, Thriller. Der grösste Teil seiner Schaffensperiode fiel in den Kalten Krieg, da entstand auch das dann verfilmte „Jagd auf Roter Oktober“ aus der Jack Ryan-Serie. Der U-Boot-Kapitän Ryan, Clancys Idealbild eines „amerikanischen Helden“, wird im Laufe der Serie auch US-Präsident. 1991, am Ende des Kalten Kriegs, brachte er „Sum of all Fears“ heraus, wiederum der globalen Konstellation entsprechend, Araber tauchen darin als neuer Bösewicht bzw. Bedrohung auf. „Clear and present danger“ spielt im bösen Lateinamerika (Drogen,…).

Thomas Brussig schrieb „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ über Ost-Berlin in den 70ern und 80ern (am Drehbuch zum Film „Sonnenallee“ schrieb er auch) und „Helden wie wir“ über die Wende in der DDR. Die blinde Britin Sue Townsend war eine Kritikerin der Monarchie und Klassengesellschaft in Großbritannien. Eine Millionenauflage erreichte mit ihren Büchern um die Hauptfigur Adrian Mole, den sie von seinen Jugendjahren in den 1980ern bis in die Gegenwart begleitete und dabei politisches Geschehen und Gesellschaft in der Thatcher-Ära und unter New Labour beleuchtete. Für Furore sorgte auch der 1992 veröffentlichte Roman „The Queen and I“, in dem nach einem Wahlsieg von Monarchie-Gegnern die britische Königsfamilie entthront wird und in einen Gemeindebau ziehen muss (eher eine Alternativgeschichte).

IT-Seiten wie histo-couch.de beschäftigen sich mit historischen Romanen. Diese haben ihre Entsprechungen auch in anderen Kunstformen: Shakespeare Dramen haben meistens einen historischen Hintergrund. Historienfilme sind filmische Entsprechungen dazu oder zu Alternativgeschichte, manchmal auch einfach deren filmische Umsetzung (Verfilmungen, zB „Ben Hur“), manchmal auch die Verfilmung eines historischen Stoffes ohne fiktive Elemente (z.B. Stauffenberg-Attentat-Filme). Historien-Serien sind TV-Umsetzungen von Historienfilmen. Historische Themen werden auch in der Musik verarbeitet, etwa in der Verdi-Oper „Don Carlos“, die auf Schillers Dramatisierung von wichtigen Aspekten der Herrschaft der frühen spanischen Habsburger basiert, oder in der CD „Rivonia“ von „Dear Reader“. Aus der bildenden Kunst ist v.a. die Historienmalerei zu nennen. An Comics gibts diesbezüglich die „Corto Maltese“-Reihe sowie manche Joe Sacco oder Marjan Satrapi. Dann seien noch PC-Spiele wie „Grepolis“ oder „Prince of Persia“ erwähnt.

 

 

 

 

 

 

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