Verlassene Orte

 

Luftansicht "Fordlandia" 1934

Luftansicht „Fordlandia“ 1934

Der US-amerikanische Industrielle Henry Ford brauchte Kautschuk für seine Autofertigung, v.a. für die Reifen. Dieser wurde damals in Südost-Asien gewonnen, in britischen (v.a. in Malaysia) und niederländischen Kolonien (Indonesien), auf Kosten der bzw. ohne Gewinn für die Einheimischen. Der Kautschuk-Baum stammte zwar aus Brasilien, der Brite Wickham hatte aber seinen Samen aus dem Land „geschmuggelt“, um in britischen Kolonien damit ein Geschäft aufzuziehen. Daher war der Kautschuk-Boom in Brasilien schon vorüber (etwa ab 1913), als Ford dort sein Projekt begann. 1927 kaufte Ford etwa 10 000 km2 Land in NW-Brasilien, an einem Amazonas-Nebenfluss, im Bundesstaat Para, ein Gebiet so gross wie Libanon oder Zypern! Er liess dort Tausende Kautschuk-Bäume pflanzen, aber seinen Managern vor Ort fehlten botanische Kenntnisse und so wurden die Bäume viel zu eng aneinander gepflanzt; ausserdem war die Gegend an sich ungeeignet dafür (zu hügelig). Die Bäume gediehen nicht, dafür ein Pilz und andere Schädlinge, die die Pflanzen dahinrafften. Es entstand auch eine Kleinstadt (das eigentliche „Fordlandia“), nach amerikanischem Vorbild, mit der Fabrik für die Weiterverarbeitung (Vulkanisation), einem Kraftwerk und Häuschen für die Arbeiter.

Den 8000 brasilianischen Arbeitern (die hauptsächlich „Indios“ waren) wurde die amerikanische bzw frühindustrielle Arbeitsweise aufgezwungen (Arbeitszeiten von 9:00 bis 17:00, im tropischen Klima) sowie die (US-)amerikanische Lebensweise. Neben nordamerikanischer Nahrung wurde ein Alkoholverbot eingeführt, auch Tabak und Frauen waren ihnen in der Stadt verboten, auch in ihren Heimen. Lokale und Bordelle entstanden so in der Umgebung der Stadt. Und von dem Krankenhaus hatten die Arbeiter auch nichts weiter – wer wirklich krank wurde, wurde gefeuert. Auch mussten die Arbeiter Identitätsabzeichen tragen. 1930 kulminierte die Unzufriedenheit der Arbeiter zu einem Aufstand, die amerikanischen Manager flüchteten in den Dschungel, das brasilianische Militär schlug ihn nieder (es war der Beginn der ersten Amtszeit von Getulio Vargas als autoritärer Präsident von Brasilien). Wegen der botanischen Probleme wurden die Kautschukplantage und die Verarbeitung 1934 nach „Belterra“ verlegt, wo auch eine „Siedlung“ für die Arbeiter entstand. Auch dort lief die Gummi-Produktion, aus verschiedenen Gründen, nie im erwarteten Maß. Das Gummi wurde mit Schiffen transportiert, unter anderem nach São Paulo, wo sich eine Ford-Auto-Fabrik befand. 1945 gab der Ford-Konzern nach 17 Jahren seine brasilianische Gummi-Produktionsstätten auf, nachdem synthetischer Kautschuk eine Alternative zum natürlichen darstellte. Henry Ford, der Angst vor Tropenkrankheiten hatte, war nie dort gewesen, starb 2 Jahre später. Das Land und die Anlagen wurden an den brasilianischen Staat verkauft, alles in allem mit grossem Verlust. Belterra besteht als Gemeinde weiter, evtl. auch die Kautschukanpflanzung, während die damaligen Produktions- und Wohnanlagen verfallen, das früher aufgelassene Fordlandia wurde eine Geisterstadt im Regenwald. Was von den Gebäuden übrig ist, wird z.T. von Armen besiedelt, auf den früheren Plantagen bauen diese Nahrungsmitteln an.

Kolmannskuppe

Kolmannskuppe

Kolmannskuppe/Kolmanskop bei Lüderitz in SW-Namibia: Der Ort ist nach einem John Coleman benannt, der dort am Platz der späteren Siedlung zu Beginn des 20. Jh. in der Namib-Wüste steckengeblieben war; Coleman war ein Nama (eine Untergruppe der Khoikhoi bzw. Khoisan). Wenige Jahre später wurden dort  Diamanten gefunden, so wie vielerorts im südlichen Afrika damals (Ende 19./Anfang 20. Jh), von einem Schwarzen, Zacharias Lewala, wahrscheinlich ein Ovambo. Das Land war damals Deutsch-Südwestafrika, die wichtigste der deutsche Kolonien bzw. Schutzgebiete. Die Schürfrechte bekam Lewalas Vorgesetzter bei der dortigen Eisenbahn, August Stauch, der auch in Thüringen schon bei der Eisenbahn gearbeitet hatte. So entstand der Ort in der Wüste, unter Aufsicht der Kolonialverwaltung. Die härteste Arbeit bei der Diamantengewinnung (anfangs durch Sand robben, später mit Bagger, Schüttelsieb, etc.) machten Schwarze, die aber gleichzeitig am wenigsten vom Gewinn hatten und im Ort auch am bescheidensten lebten. Nach dem 1. WK ging Südwestafrika an (damals Britisch-) Südafrika, die Schürfrechte in Kolmannskuppe bekam der Oppenheimer/De Beers-Konzern (heute Teil von Anglo American). Um 1930 waren die Vorräte dort erschöpft, anderswo noch nicht, der Ort leerte sich allmählich. August Stauch verlor sein Vermögen in der Weltwirtschaftskrise, kehrte nach Deutschland zurück. Die letzten Einwohner waren in den 1940er/50er-Jahren weg. Brauchbares aus den Häusern und Produktionsstätten wurden im Laufe der Jahrzehnte weggebracht, die Wüste tat ihr übriges zum Verfall. Heute ist Kolmanskop Besichtigungs-Ziel mancher Tourismus-Veranstalter.

Ex-Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen Berlin, wo heute Führungen stattfinden

Das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen in Berlin, wo heute Führungen stattfinden

In Berlin sind die tiefen historischen Brüche auch greif-/sichtbar. Der Spreepark und Hohenschönhausen sind zwei Beispiele für aufgelassene Einrichtungen, wobei nur erstere wirklich verlassen ist, das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis ist heute eine Gedenkstätte. Das sind auch das ehemalige Gefängnis in Plötzensee oder die Aufnahmestelle für Übersiedler in Marienfelde. In Luftschutzbunkern aus dem 2. WK finden im Rahmen der „Berliner Unterwelten“ heutztage auch Führungen statt. Der Spreepark war der einzige Freizeitpark in der DDR, war wie viele „Mehrfach“-Einrichtungen in der Stadt (Universitäten, Flughäfen,…) durch die Teilung sinnvoll und nach ihrem Ende dann „überflüssig“. Das Gebiet um die Mauer war früher ein einsamer Ort. Oder der Palast der Republik, das Spandauer Gefängnis und das Stadtschloss, jeweils zwischen „Auflassung“ und Abriss. Der „Führerbunker“ unter der neuen Reichskanzlei (von Speer konzipiert), wo sich ein Teil des Untergangs der NS-Diktatur vollzog, wurde von der sowjetischen Armee weitgehend zerstört. Der geschlossen Flughafen Tempelhof wäre noch so ein einigermaßen verlassener Ort in Berlin. Im brandenburgischen Umland der Stadt gibt es diesbezüglich die grossteils verfallenen „Heilstätten“ in Beelitz, ein Krankenhaus-Komplex, nach dem Krieg für die Rote Armee genutzt, oder das Olympische Dorf von 1936, in zwei Gemeinden des Havellandes.

Spreepark Wasserrutsche

Wasserrutsche im Spreepark

Ein Beispiel für eine Art Niemandsland ist die Pufferzone entlang der „grünen Linie“ durch Zypern, zwischen den türkisch besetzten und dem griechischen Teil. In Nikosia wurde bereits 1963 eine Trennlinie zwischen den Stadtteilen der beiden Nationalitäten geschaffen, die freilich erst 1974 eine undurchdringliche wurde. In der Altstadt von Nicosia ist die Pufferzone teilweise nur um die 4 Meter breit. UN-Blauhelme kontrollieren das mit Barrieren versehene Gebiet, das tatsächlich sehr „grün“ ist, weil sich die Natur dort „zurückgemeldet“ hat. In den 1990ern gab es in bzw. an der Zone kurz hintereinander zwei tödliche „Vorfälle“. 08 wurde in Nikosia ein Durchgang geöffnet. Bei der Invasion der türkischen Armee 1974 wurde  auch der Flughafen der Stadt, ausserhalb gelegen (nun im griechischen Süden), zerstört. In Varosa bei Famagusta in Nord-Zypern, das vor der Teilung der Insel ein Tourismuszentrum war, befindet sich jetzt ein Sperrgebiet, das Gebiet am Strand mit den (längst verfallenen) Hotels wird anscheinend als Verhandlungstauschobjekt gehalten; durch die Abwesenheit von Menschen konnte der Strand wenigstens wieder ein Brutgebiet für Suppenschildkröten werden.

Nikosia

Nikosia

Phnom Penh 1979

Phnom Penh 1979

 

Ein Beispiel für eine zeitweilige Geisterstadt war Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas. Unter der Herrschaft der kommunistischen Roten Khmer wurde 1975 fast die gesamte Stadtbevölkerung aufs Land deportiert, sollte sich auch um Landwirtschaft kümmern, um eine klassenlose Gesellschaft zu schaffen. Von ursprünglich zwei Millionen Einwohnern lebten nur noch etwa 20 000 Menschen in der Stadt. Nach der Vertreibung der Roten Khmer durch vietnamesische Invasionstruppen im Januar 1979 erholte sich die Stadt langsam wieder.

 

 

Igman bei Sarajevo

Igman bei Sarajevo

 

Die ehemalige Skisprung-Anlage „Malo Polje“ am Igman-Berg bei Sarajevo. Wo sich bei Olympia 1984 Nykänen und Weissflog Duelle lieferten, war 8 Jahre später für die serbischen Bosnier ein Stützpunkt für die Belagerung und den Beschuss Sarajevos. Deshalb wurde die Schanzenanlage auch angegriffen; möglicherweise liegen noch immer Minen dort.

 

 

Die Prince-Edward-Inseln sind 2 (ziemlich) verlassene Inseln zwischen Südafrika und der Antarktis, an Menschen leben nur jene von der Forschungsstation (metereologisch/biologisch) dort. 1979 dürfte vor ihrer Küste ein Atomtest stattgefunden haben.

Marion Island, eine der beiden südafrikanischen Prince Edward Islands, Foto von Richard Skinner vom südafrikanischen Umweltministerium, von http://www.worldtimezone.com/travel/travel-subantarctic-marion-island03.html

Marion Island, eine der beiden südafrikanischen Prince Edward Islands, Foto von Richard Skinner vom südafrikanischen Umweltministerium, von http://www.worldtimezone.com/travel/travel-subantarctic-marion-island03.html

 

 

 

Sealand

Sealand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor der britischen Nordsee-Küste entstanden im 2. Weltkrieg die nach ihrem Planer Guy Maunsell benannten „Sea Forts“ (Seefestungen), an Ölbohrplattformen erinnernde militärische Einrichtungen, die auch viele deutsche Schiffe und Flugzeuge zerstörten. In Küstennähe entstanden zudem die turmähnlichen „Army Forts“. Seit Ende der 1950er waren sie unbenutzt und leer, einige der „Festungen“ wurden demontiert und/oder beschädigt. Die Plattform „Roughs Tower“ wurde vom ehemaligen Offizier Paddy Roy Bates, der zuvor auf einer anderen der Plattformen einen Piratensender betrieben hat, 1967 zum „Principality of Sealand“ ausgerufen.

 

 

"Gullivers Kingdom"

„Gullivers Kingdom“

„Gulliver’s Kingdom“ war ein Themenpark nahe des Fuji-Berges, der 1997 geöffnet hat aber bereits 4 Jahre später schliessen musste – es wird darüber spekuliert, dass deshalb so wenige Besucher kamen weil der Fuji Japans Selbstmord-Schauplatz Nr. 1 ist. Nachgestellt wurde der Phantasieort „Lilliput“, in Swifts Romanen eines der Ziele von Gullivers Reisen.

 

 

 

 

Der Flughafen von Gaza: 98 eröffnet, 00 von Israel geschlossen, 01/02 von ihm zerstört, steht i-wie für den "Friedensprozess"

Der Flughafen von Gaza: 98 eröffnet, 00 von Israel geschlossen, 01/02 von ihm zerstört, steht i-wie für den „Friedensprozess“

Diese Ferienhäuser in Sanzhi in NW-Taiwan wurden Ende der 1970er gebaut, nicht zuletzt für US-amerikanische Soldaten. Bereits 1980 wurde die Anlage geschlossen, 2010 wurde sie abgerissen. Foto von Yao Jui-Chung

Diese Ferienhäuser in Sanzhi in NW-Taiwan wurden Ende der 1970er gebaut, nicht zuletzt für US-amerikanische Soldaten. Bereits 1980 wurde die Anlage geschlossen, 2010 wurde sie abgerissen. Foto von Yao Jui-Chung

Pripjat wurde nach dem AKW-Unglück im benachbarten Tschernobyl evakuiert, verfällt seither.

Pripjat wurde nach dem AKW-Unglück im benachbarten Tschernobyl evakuiert, verfällt seither

 

 

 

 

 

 

 

 

Die japanische Insel Hashima, wo unterseeisch Kohleabbau betrieben wurde, ist seit 1974 verlassen, als dieser eingestellt wurde, die verfallene Anlage war Drehort für einen James Bond-Film.

Die japanische Insel Hashima, wo unterseeisch Kohleabbau betrieben wurde, ist seit 1974 verlassen, als dieser eingestellt wurde; die verfallene Anlage war Drehort für einen James Bond-Film

 

Aus der nord-palästinensischen Staat Khalsa wurde mit der Nakba die Reissbrettstadt "Kirjat Schemona". Die Reste von Khalsa sind auch hier von einem vom JNF/KKL gepflanzten Wald verdeckt, Palästinensern ist der Zugang  zur alten Moschee verwehrt, sie soll als Bar genutzt werden/worden sein

Aus der nord-palästinensischen Staat Khalisa wurde mit der Nakba die Reissbrettstadt „Kirjat Schemona“. Die Reste der Stadt sind auch hier von einem vom JNF/KKL gepflanzten Wald verdeckt, Palästinensern ist der Zugang zur alten Moschee verwehrt, sie soll als Bar genutzt werden/worden sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das geschlossene griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf Chalki

Das geschlossene griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf Chalki

 

 

 

Der Reschensee im Vinschgau (Südtirol) wurde 1939 bis 1950 durch Aufstauung mit dem Mittersee "fusioniert", die Bevölkerung der dabei überfluteten Dörfer der Gegend zwangsumgesiedelt. Ein Projekt, dass also teilweise in faschistischer, teilweise in demokratischer Zeit umgesetzt wurde. Der so entstandene Stausee speist das Kraftwerk in Glurns. Die Gemeinde Graun wurde an einem anderen Ufer des Reschensees neu erbaut, an das alter Graun erinnert die versunkene kirche mit dem herausragenden Turm.

Der Reschensee im Vinschgau (Südtirol) wurde 1939 bis 1950 durch Aufstauung mit dem Mittersee „fusioniert“, die Bevölkerung der dabei überfluteten Dörfer der Gegend zwangsumgesiedelt. Ein Projekt, dass also teilweise in faschistischer, teilweise in demokratischer Zeit umgesetzt wurde. Der so entstandene Stausee speist das Kraftwerk in Glurns. Die Gemeinde Graun wurde an einem anderen Ufer des Reschensees neu errichtet, an das alte Graun erinnert der herausragende Turm der versunkenen Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ehemalige Gefängnis auf Alcatraz

Das ehemalige Gefängnis auf Alcatraz, heute ein Tourismusziel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Viking"-Aufnahmen vom Mars, 1976. Ob er wirklich nicht ganz sicher

„Viking“-Aufnahmen vom Mars, 1976. Ob er wirklich „verlassen“ ist, ist nicht ganz sicher

AKW Zwentendorf. Man kann es als eine Art Schildbürgerstreich sehen, eine Volksabstimmung darüber erst nach seinem Bau durchgeführt zu haben. Verlassen ist das Gelände seit der Aufgabe des AKW-Vorhabens eigentlich nicht

AKW Zwentendorf. Man kann es als eine Art Schildbürgerstreich sehen, eine Volksabstimmung darüber erst nach seinem Bau durchgeführt zu haben. Verlassen ist das Gelände seit der Aufgabe des AKW-Vorhabens eigentlich nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu erwähnen wären auch: Das stillgelegte Kohlekraftwerk mit Kühlturm in Charleroi, Belgien. Die offene Diamanten-Mine in Mirny, Ost-Russland (Sacha, Sibirien), 04 geschlossen, neben der Stadt die durch die Diamantenfunde/gewinnung in SU-Zeit entstanden war. In der Antarktis gibts einige aufgelassene Stützpunkte, wissenschaftliche, militärische oder wirtschaftliche, auf „Deception Island“ etwa eine Geisterstadt die auf eine 1931 aufgelassene Walfangstation zurückgeht und 1969 durch eine vulkanische Eruption zerstört wurde. Das Ryugyŏng Hot’el (auch Yu-Kyung Hotel) ist ein seit 1987 im Bau befindliches Hotelprojekt in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang, das ursprünglich einmal mit einer Höhe von 330 Metern das höchste Hotel der Welt werden sollte; die Fassade wurde Juli 2011 fertiggestellt, ein Eröffnungstermin steht jedoch nach wie vor nicht fest. Rhyolite in Nevada ist einer jener Orte in USA, die mit einem „Goldrausch“ entstanden und mit seinem Abklingen verfielen; nach Goldfunden in der Gegend entstand sie um 1905, 1910 war das Vorkommen auch schon erschöpft, bald danach gingen die Einwohner und seit gut 100 Jahren ist es eine Geisterstadt. Leere Schlösser/Burgen/Paläste wie Prinz Said Halim’s Palast in der Champollion-Strasse in Kairo (später eine Schule, leer seit 04). Aufgelassene Zoos wie der Safaripark Gänserndorf bei Wien. Ruinen (verfallende Gebäude jeder Art) sind meistens mit Touristen überfüllt, ob die ägyptischen Pyramiden, das ausgegrabene Pompeji oder Angkor Wat (und somit nicht verlassen).

 

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plätze in wien

forbidden places

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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5 Kommentare
  1. Ich kenne einen verlassenen Ort in Norditalien nahe von Lecco: Minareto Di Consonno. In den Sechzigern wurde dort ein ganzes Bergdorf abgerissen um eine Vergnügungsstadt zu bauen. Letztlich wurde sie nie richtig belebt und zerfällt seither. Beim Besuch des Ortes war mir etwas mulmig zumute. Die Kinder wollten schnell wieder weg von dort.

    • tiara013 sagte:

      Danke für den Kommentar! Laut Wikipedia ist das „Minarett“ in Consonno (Lombardei) ein Turm, der inmitten eines Einkaufszentrums stand

      • Klar, das Minarett ist ein Teil der Anlage.

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